Grundschule Wallerstädten
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Quelle: echo online

Groß-Gerau 18.10.2016

Wallerstädter Grundschule

macht mobil

GESUNDHEIT Verkehrserziehung und

Bewegungstraining haben einen hohen

Stellenwert

GROSS-GERAU - (rhs). Für ihren Einsatz

im Rahmen des Projektes „Gesunde

Schule“ ist die Grundschule Wallerstädten

für weitere vier Jahre mit dem Zertifikat

„Verkehrserziehung und

Mobilitätsbildung“ ausgezeichnet worden.

Wie Christiane Schindler mitteilte, misst

die Grundschule dem Bereich

Verkehrserziehung seit Jahren einen

hohen Stellenwert bei. Bewährtes, wie

beispielsweise das motorische

Radfahrtraining für die zweite Klasse,

werde weitergeführt. Aufgrund einer

Kooperation mit dem ADAC bekommen

alle Kindern der Grundschule in der

dunklen Jahreszeit Sicherheitswesten. Im

vierten Schuljahr bietet die

Jugendverkehrsschule das

Radfahrtraining an.

Auch das Konzept, mit Hilfe eines

Basiskurses „Rope-Skipping“ (Seilhüpfen)

im dritten Schuljahr die

Bewegungssicherheit der Kinder zu

fördern und ihre Koordinationsfähigkeit zu

verbessern, soll der Mitteilung zufolge

ausgebaut werden: Die Deutsche

Verkehrswacht bietet zu diesem Zweck das

Velofit-Bewegungsprogramm an. In den

Klassen 1 und 2 werden mithilfe von

Spielen Gleichgewichtssinn, Reaktions-,

und Rhythmusfähigkeit sowie die

Bewegungssicherheit gefördert.

Besonders am Herzen liegt Schulleiterin

Gabriele Weidner aber auch das Projekt

„Zu Fuß zur Schule!“ Seit über sechs

Jahren wirbt sie für dieses Anliegen. Ihre

Begründung: „Die Bewegung vor

Schulbeginn ist gesund. Bewegte Kinder

lernen besser und erfassen neue

Sachverhalte rascher. Gemeinsam mit

anderen Kindern zurückgelegte Schulwege

stärken soziale Kontakte. Eigenständig

zurückgelegte Schulwege stärken die

Selbstständigkeit.“

Quelle: echo online

Groß-Gerau 06.12.2016

Für jeden Schüler einen Computer

Von Hans Dieter Erlenbach

UNTERRICHT In der Grundschule

Wallerstädten lernen schon Drittklässler die

Gefahren des Internets kennen

WALLERSTÄDTEN - Paula sitzt konzentriert

vor einem PC, ein paar dicke Ohrhörer auf

dem Kopf, damit sie nicht abgelenkt wird.

Neben und hinter ihr sitzen weitere Schüler

der dritten Klasse der Grundschule

Wallerstädten. Seit Sommer stehen in einem

eigens hergerichteten Klassenraum 24

Computer. Für jeden Schüler einen. Das sei für

eine Grundschule nicht nur im Kreis Groß-

Gerau, sondern darüber hinaus wohl einmalig,

wie Christiane Schindler betont, die das

Computerprojekt betreut. Heute wird die

Schule für diese Leistung in Frankfurt erneut

als „Internet-ABC-Schule“ ausgezeichnet.

Bereits im Schuljahr 2013/14 hat sie eine

solche Urkunde bekommen.

Die Grundschüler arbeiten schon im neunten

Jahr in einem eigenen Computerraum.

Christiane Schindler, die sich mit Computern

bestens auskennt, unterrichtet seitdem an der

Schule mit Zeitverträgen. „Ich bin

technikverrückt, ich will wissen, wie das alles

funktioniert“, begründet sie ihre Leidenschaft

im Umgang mit Computern.

INTERNET-ABC

Beim Internet-ABC, unterstützt von der

Hessischen Landesanstalt für privaten

Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen),

werden Grundschüler durch die virtuelle Welt

geführt. Ein Pinguin, ein Ameisenbär, ein

Eichhörnchen und ein Känguru führen die

Kinder spielerisch in die Welt des Computers

und des Internets ein.

Ziel des Programms ist die Unterstützung von

Kindern und Erwachsenen beim Erwerb von

Internetkompetenz. Kinder und Erwachsene

sollen sich demnach souverän in ihren

Surfräumen bewegen und Gefahren erkennen

können und sie zu vermeiden lernen. (ha)

Verantwortungsvoller Umgang

Unterstützt von der Schulleiterin wurde der

Computerraum mit hochwertigen PCs

eingerichtet. Unterrichtet werden die

Grundschüler im Internet-ABC, einem

speziellen Programm für Schulen, mit dem die

Kinder nicht nur den verantwortungsvollem

Umgang mit Computern lernen, sondern auch

die Gefahren aufgezeigt bekommen, die im

weltweiten Netz lauern. Sie erfahren, dass man

sich nicht einfach alles kostenlos

herunterladen darf, weil es Urheberrechte gibt.

Sie werden aber auch gewarnt, in sozialen

Netzwerken zu persönliche Fotos zu posten

oder sich im Internet auf Verabredungen mit

fremden Menschen einzulassen.

Da es seit dem Sommer für jedes Kind einen

eigenen Computer gibt, macht den Kleinen

das Lernen noch mehr Spaß. Dort gibt es auch

keine Schultafel und keine Kreide mehr,

sondern ein sogenanntes Smartboard. Damit

können die Schüler direkt aus ihrem PC

Lösungen aufspielen. Auch das haben noch

nicht viele Grundschulen.

Christiane Schindler ist sich sicher, dass

kaum andere Grundschüler aus dem Kreis mit

so vielen Kenntnissen über die Welt des

Computers und des Internets in

weiterführende Schulen gehen. Die

Wallerstädter Grundschüler haben alle einen

Surfschein in der Tasche.

Während sich die Schüler in der dritten Klasse

intensiv mit dem Internet-ABC

auseinandersetzen, gehen sie in der vierten

Klasse noch einen Schritt weiter. Dann wird

mit dem Office-Programm gearbeitet. Zudem

lernen die Kleinen, mit zehn Fingern zu

schreiben, befassen sich mit Textverarbeitung,

malen, kopieren und fügen ein. Sogar Tabellen

werden erstellt. Zum Ende des Schuljahres

gibt es dann eine Abschlusspräsentation.

Paula spielt inzwischen Tetris und flucht leise,

weil nicht alles so klappt, wie sie sich das

wünscht. Immer am Ende einer

Computerstunde dürften die Kinder ein paar

Minuten spielen. Schließlich soll der

Computerunterricht Spaß machen. Paula

genießt das, denn zu Hause haben sie keinen

so tollen Computer, sagt sie.

Ständige Weiterbildung

Nach der Auszeichnung darf sich die

Grundschule in Wallerstädten nun ein weiteres

Jahr „Internet-ABC-Schule“ nennen. Das setzt

aber nicht nur die ständige Weiterbildung der

Lehrkräfte zum Thema Internet voraus,

sondern auch Elternabende, in denen

Medienpädagogen den

Erziehungsberechtigten Tipps geben, wie sie

das Internetverhalten ihrer Sprösslinge zu

Hause im Blick behalten können.

Quelle: echo online

Groß-Gerau 16.12.2016

Theater-AG präsentiert Musical

 Die Theater-Arbeitsgemeinschaft der Grundschule

Wallerstädten zeigte das Theaterstück „Der kleine

Wunderstern“ in der Aula.

Foto: Alexander

Heimann / Vollformat

Die Theater-Arbeitsgemeinschaft der Grundschule

Wallerstädten zeigte das Theaterstück „Der kleine

Wunderstern“ in der Aula.

Foto: Alexander Heimann / Vollformat

Von Marc Schüler

BÜHNE Grundschule Wallerstädten zeigt

Weihnachtsstück „Mein kleiner Wunderstern“ nach

einer Romanvorlage von Ludger Edelkötter

WALLERSTÄDTEN - Voll besetzt bis auf den letzten

Platz war die Aula der Grundschule Wallerstädten

zu den beiden Aufführungen des Musicals „Mein

kleiner Wunderstern“. Die Theater-AG der Schule

hatte das Stück einstudiert und bekam am Ende so

viel Applaus, dass die kleinen Darsteller erst nach

mehreren Zugaben von der Bühne durften.

„Unsere Theater-AG ist sehr beliebt, daher hatten

wir auch dieses Jahr wieder sehr viel Interesse, bei

den Kindern mitzumachen. Mit den Kindern der 2.

Klasse haben wir das Stück ‚Mein kleiner

Wunderstern’ einstudiert, mit den Kindern der 3.

Klasse werden wir im Januar das Musical

‚Prinzessin auf der Erbse’ zeigen“, verriet die

Leiterin der Theater-AG Jennifer Jäger-Fenchel.

Eine musikalische Weihnachtsgeschichte ist das

Stück „Mein kleiner Wunderstern“, das nach der

Vorlage des Kinderbuches von Ludger Edelkötter

entstand. In dieser Geschichte geht es um ein

kleines Kind, das durch das Fernrohr seines Vaters

gucken darf und sich unter den vielen Sternen

einen ‚Wunderstern’ aussucht. Um diesen denkt es

sich eine Geschichte aus, die von der Suche nach

einem Kind in einer Krippe handelt. Auf dieser

Suche begegnet es zudem vielen verschiedenen

Menschen und Tieren.

Bereits am Mittwochabend feierte das Stück seine

Premiere vor vielen Eltern, Geschwistern und

Freunden der kleinen Darsteller. In der voll

besetzten Aula der Grundschule Wallerstädten

herrschte genauso wie bei der zweiten Aufführung

am Donnerstagvormittag eine großartige

Stimmung. Als Erzählerin führte Vivien Schneider

durch die Geschichte und machte ihre Sache

hervorragend, während Rahel Kiros und Kathrin

Nabokow als ‚Kleiner Wunderstern’ und ‚Kind’

begeistern konnten. Originell auch die vielen

verschiedenen Kostüme zu den unterschiedlichen

Rollen: So trat Luca Döring als König auf, Jannis

Ebert gab den Esel, während als Hirten Luca

Eichhorn und Sonia Dragan ihr Können zeigten. Als

Schafe kamen Sophie Hrach, Laura Ihrig und Lavita

Misch auf die Bühne, während Maria (Sophia Weiß),

Josef (Finn Buschak) und ihr Kind (Laura Ihrig) erst

gegen Ende des Stücks ihren großen Auftritt

hatten. „Die Kinder haben sehr fleißig geprobt und

gesungen. Sogar eigene Ideen haben sie zur

Geschichte beigetragen, die wir dann gemeinsam

umgesetzt haben. Mir hat es viel Freude gemacht,

dieses Stück mit dieser engagierten Gruppe

einzuüben“, berichtete Jennifer Jäger-Fenchel von

den Proben. Bühnenerfahrung brachten viele der

Darsteller bereits mit, immerhin hatten sie zu

Schuljahresbeginn auch den Regenbogenfisch

einstudiert und vor den Schulanfängern aufgeführt.

Dass die Theater-AG mit Jennifer Jäger-Fenchel in

diesem Jahr „Mein kleiner Wunderstern“ spielte,

war kein Zufall. „Ich habe dieses Musical

herausgesucht, da unsere Direktorin Gabriele

Weidner die Lieder dieses Stücks sehr mag. Von

uns ist dies ein kleiner vorzeitiger Abschiedsgruß,

denn sie geht ja zum Ende des ersten Halbjahrs in

Rente“, erklärte Jennifer Jäger-Fenchel

abschließend.

Quelle: echo online

Groß-Gerau 28.01.2017

Kurz vor dem Abschied in die Verlängerung

 Schulleiterin Gabriele Weidner sollte am

Freitag eigentlich ihren Abschied aus dem

Schuldienst feiern. Kurzfristig ist sie dem

Aufruf des Hessischen Kultusministeriums

gefolgt und hat ihren Vertrag zunächst um ein

Jahr verlängert.

Foto: Vollformat/Alexander Heimann

Von Susanne Wildmeister

BILDUNG Gabriele Weidner folgt Wunsch des

Kultusministers und bleibt Leiterin der

Grundschule Wallerstädten / Zertifikat

„gesunde Schule“

WALLERSTÄDTEN - „Der Brief war wie ein

Geschenk des Himmels.“ So schildert Gabriele

Weidner ihre Empfindungen, als sie in dieser

Woche Post von Hessens Kultusminster

Alexander Lorz erhielt. Es war der Hilferuf an

pensionierte Lehrkräfte und jene, die in Kürze

in den Ruhestand treten, ihren Dienst wieder

aufzunehmen oder zu verlängern, um dem

landesweiten Lehrermangel entgegenzuwirken

(wir berichteten). Die 65-jährige Leiterin der

Wallerstädter Grundschule musste nicht lange

nachdenken. Sie sagte zu und ihre für diesen

Freitag geplante Abschiedsfeier ab.

Ganz so schnell wie Gabriele Weidner konnten

sich die Festgäste jedoch nicht umstellen. Und

so wurden am Freitagmittag während der

offiziellen Zertifizierung der Wallerstädter

Grundschule als „Gesunde Schule“ die bereits

vorbereiteten Abschiedslieder, -gedichte und -

reden vorgetragen – am Ende verbunden mit

Wünschen für eine gute weitere Zeit im

Schuldienst.

„Wir sind eine starke Schule und Du hast sie

stark gemacht“, sangen alle 75 Grundschüler.

Herrlich kostümiert brachte die Theater AG das

Hochzeitsfinale aus dem Stück „Prinzessin aus

der Erbse“ auf die Bühne, bevor Hessens

Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel die

Arbeit von Weidner und ihrem dreiköpfigen

Kollegium würdigte. Seit sechs Jahren hatte

die Wallerstädter Grundschule diverse

Teilzertifikate rund ums Thema Gesundheit

erworben. Die Grundschule übernehme mit

ihrem großen Engagement auf diesem Gebiet

Vorbildcharakter für andere kleine Schulen.

Schließlich sei es bei einer so überschaubaren

Zahl von Lehrern wesentlich schwieriger,

Sonderaufgaben auf mehrere Schultern zu

verteilen. Hier müssten alle an einem Strang

ziehen, um ein solches Projekt umzusetzen,

lobte Lösel.

Anerkennung auch für den Schulförderverein

Auf seinem „Spickzettel“ hatte er sich eine

Reihe von Projekten notiert, die in

Wallerstädten realisiert wurden. Dazu gehören

Schwimmunterricht, Pausenspielgeräte,

zusätzliche Sportstunden, die regelmäßige

Teilnahme an Bundesjugendspielen, Lauf- und

Sportabzeichen und die Zusammenarbeit mit

der SKG-Tischtennisabteilung. Aber auch

gesundes Frühstück, Ernährungkunde im

Unterricht, ein Milchtag, das Osterfrühstück,

Fahrradtraining und Verkehrserziehung nannte

er als Beispiele.

Lob des Staatssekretärs ernteten auch

Angebote zur Stärkung des Selbstvertrauens

und zum richtigen Umgang mit dem Internet.

Lösel drückte auch dem Schulförderverein

seine Anerkennung aus. Erst das Engagement

der Eltern mache vieles möglich, so etwa die

Wasserkastenaktion. Eltern sorgen dafür, dass

Schülern immer ausreichend Getränke zur

Verfügung stehen. „Toll, was Sie schon

geleistet haben. Sie haben das Gesamtzertifikat

mehr als verdient“, betonte Lösel. Neben dem

Zertifikat überreichte er einen Scanner für die

Schulbücherei und einen Gutschein im Wert

von 500 Euro.

Dass Gabriele Weidner noch bleibe, sei „ein

Segen für die Schule“, sagte Lösel. Landrat

Will führte gar das Beispiel eines ehemaligen

Konrektors im Kreisgebiet an, der im Alter von

74 Jahren noch Deutsch und Sport unterrichte.

Er gratulierte zum Zertifikat und zeigte sich

hoffnungsvoll, dass der Schulstandort

Wallerstädten noch lange erhalten bleibt. „Wir

sind der fruchtbarste Kreis in Hessen“, betonte

Will.

Am liebsten vier Schuljahre weitermachen

Silke Gocht-Zimmermann vom Staatlichen

Schulamt hatte für Gabriele Weidner statt der

Urkunde zur Verabschiedung eine Verfügung

zur Verlängerung der Dienstzeit bis Januar

2018 im Gepäck. Die für die Schulleitung

vorgesehene jüngere Kollegin übernehme nun

an einer anderen Schule die kommissarische

Leitung, sagte sie.

Gabriele Weidner, die bereits seit 22 Jahren

Schulleiterin in Wallerstädten ist, stieß mit den

Gästen der Zertifizierungsfeier anschließend

auf die Fortsetzung ihrer Tätigkeit an. Ginge es

nach ihr, würde sie gerne noch einen

Schülerjahrgang über die komplette vierjährige

Grundschulzeit begleiten. Die

Vertragsverlängerung werde allerdings nur

jeweils für ein Jahr ausgestellt. Den Ruhestand

habe sie sich ohnehin noch nicht vorstellen

können. Geplant hatte sie bereits

Fortbildungen, um in Alphabetisierungskursen

zu unterrichten.