Grundschule Wallerstädten
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2. Ernährung und Verbraucherbildung

 

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, das eigene Essen und die

eigene Ernährung gesundheitsförderlich zu gestalten. Wir wollen auch, dass sie lernen,

diesbezügliche Konsumentscheidungen reflektiert und selbstbestimmt zu treffen.

 

Gemeinsames Frühstück

 

Schon seit Jahren läuft bei uns die Aktion „Schulmilch“. Das Angebot wird gut angenommen.

Unsere Kinder nehmen ihr Pausenbrot im Klassenraum ein. Das war nicht immer so. Aber

inzwischen weiß jeder: In Gesellschaft schmeckt das Essen besser und man hat Ruhe. Dies ist

der Gesundheit förderlich. Wir passen aufeinander auf: Es wird oft geteilt, ausgetauscht und

abgegeben, manchmal auch ermahnt „Das ist aber nicht gesund!“

Mittelfristig möchten wir für jede zukünftige 1. Klasse einen Elternabend zum Thema

Pausenbrot installieren – vielleicht mit einer externen Fachkraft, am besten in Form eines

Workshops.

 

Aktion Wasserkasten

 

In jeder Klasse steht Mineralwasser bereit. Jedes Kind hat einen Becher. Die Eltern sorgen

abwechselnd für Nachschub. Regelmäßig (Wasser) trinken erhält die Konzentrationsfähigkeit

und die Leistungsfähigkeit. Dieses Wissen muss immer wieder zur Sprache gebracht werden.

„Trinken bevor der Durst kommt!“, heißt die Devise. Kinder müssen oft daran erinnert

werden.

 

Sachunterricht

 

Für jede Klassenstufe ist im Sachunterricht eine Einheit zum Thema“ Ernährung“ vorgesehen:

 

- 1. Schuljahr: „Die Obstwerkstatt“ (Lebensmittel pflanzlicher Herkunft)

 

- 2. Schuljahr: „Rund um die Milch“  (Ein Lebensmittel tierischer Herkunft)

 

- 3. Schuljahr: „Nährstoffe – Die aid-Ernährungspyramide“

 

- 4. Schuljahr: „Ausgewogene Ernährung – praktisch“

 

„Kochen“ im 2. Schuljahr

 

Selbständigkeit erwerben hat in diesem Bereich einen nicht zu unterschätzenden – auch

gesellschaftlichen – Wert. Der Schulträger hat das erkannt und uns auf unseren Antrag hin

eine Schulküche eingerichtet.

Gemeinsam kochen macht Spaß, und was man selbst zubereitet hat, schmeckt besonders

lecker. Wenn Kinder schon recht früh die Erfahrung machen, dass sie durchaus in der Lage

sind, sich selbst etwas Gesundes zum Essen zuzubereiten, ist das auch ein wichtiger Schritt

hin zum kritischen Konsumenten.

 

Im vorigen Schuljahr haben Frau Unholtz und Frau Bierach gemeinsam alle 36 Zweitklässer in

die Kochschule genommen: Die Kinder waren in drei Gruppen zu jeweils 12 Kindern

eingeteilt. Jede Gruppe hatte eine Doppelstunde pro Woche. Der Kurs dauerte 12 Wochen.

In diesem Schuljahr gibt es eine Staffelübergabe: Frau Unholtz (mit dem Fach

Hauswirtschaft) wird im nächsten Schuljahr in den Ruhestand treten. Frau Bierach hat sich

bereit erklärt, die Aufgabe allein weiterzuführen. In diesem Schuljahr sind es nur 18

Zweitklässer, so dass die Gruppen auch entsprechend klein sind.

Das Projekt ist ein Erfolg, und eine Doppelstunde „Kochen“ ist in den Stundenplan einer 2.

Klasse gut zu integrieren. Wir werden es deshalb so weiter führen.

 

Milchtag

 

Wir arbeiten seit Jahren mit Frau Kalk, einer externen Expertin, zusammen. Sie wird in

diesem Schuljahr nicht nur mit einer Klasse, sondern mit der ganzen Schule einen „Milchtag“

mit verschiedenen Stationen organisieren. Frau Kalk hält immer wertvolle, praxiserprobte

Anregungen für uns bereit. In den Milchprojekttag wollen wir natürlich auch Eltern mit

einbinden.

Wie gehen wir mit Laktose-Unverträglichkeit um? Am besten, indem wir Alternativen

aufzeigen und bereitstellen, damit sich die betroffenen Kinder nicht ausgeschlossen fühlen.

 

Osterfrühstück

 

Von Elternseite wurde angeregt, doch wieder ein gemeinsames Osterfrühstück zu

organisieren – auch wenn es diesmal vielleicht kein „Zertifikat“ zu feiern gebe. Es ist also

eine liebe Gewohnheit geworden, die wir beibehalten wollen.